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FamilienAktivierungsManagement
Jugendhof Porta Westfalica
Gotteshütte 1
32457 Porta Westfalica
Telefon: 05722-2801-52/53
Telefax: 05722-2801-17
Bereichsleiter: Elisabeth Weil
Telefon: 05722-2801-10
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Zielgruppe:
Das FamilienAktivierungsManagement ist ein intensives Hilfsangebot für Familien, die in einer krisenhaften und/oder unüberschaubaren Situation sind, so dass eine Herausnahme eines oder mehrerer Kinder/Jugendliche unmittelbar bevorsteht.
FAM ist vorgesehen für Familien mit Kindern/Jugendlichen im Alter zwischen 0 - 18 Jahren.
Mindestens ein Elternteil muss mit den Mitarbeitern des FAM kooperieren.
Nach Ende der intensiven Hilfe soll das Selbsthilfepotential der Familie wieder aktiviert sein und gegebenenfalls durch weitere professionelle Hilfen im ambulanten Rahmen gestützt werden.
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Art der Leistungen:
FAM erbringt Leistungen auf der Grundlage des § 27 ff KJHG. Die Hilfe erfolgt ambulant im Lebensumfeld der Familien. Die Arbeitszeiten der FamilienarbeiterInnen
richten sich nach den Notwendigkeiten und zeitlichen Möglichkeiten der Familien und sind flexibel.
Für die Familien wird eine 24stündige Rufbereitschaft sichergestellt.
FAM ist ein intensives, auf 6 Wochen begrenztes Kriseninterventionsprogramm für Familien, die in
ihrem Bestand gefährdet sind und in denen die Herauslösung eines Mitglieds angezeigt ist.
Der Fokus der Hilfe ist auf die Eltern gerichtet. Sie sollen in ihren Zuständigkeiten
und Fähigkeiten gestärkt und gefördert werden,
so dass dadurch eine Verbesserung in der Versorgung und Betreuung der
Kinder/Jugendliche und in der innerfamiliären Kommunikation erreicht werden kann.
FAM kann als Krisenintervention Krisen dämpfen und Veränderungsprozesse initiieren. Um Verhaltens- und Handlungsänderungen zu stabilisieren, bedarf es weiterer geeigneter Hilfen vor Ort.
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Ziele:
- Zeitnahe Krisenintervention
- Förderung der innerfamiliären Auseinandersetzungsbereitschaft
- Erweiterte Handlungsmöglichkeiten aller Familienmitglieder
- Verbesserte Elternkompetenz
- Erstellen eines umfassenden Bildes über Stärken, Ressourcen und Kapazitäten in der Familie
- Erstellen eines umfassenden Bildes über die Belastungen in der Familie
- Konkretisieren von Veränderungsabsichten und Veränderungsbereitschaften
- Verbleib des Kindes/Jugendlichen in der Familie
- Förderung der Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit professionellen Hilfen
- Falls Notwendigkeit der Unterbringung vorliegt, Abklärung der Gründe
- Gewährleistung der Sicherheit des Kindes/Jugendlichen innerhalb der Familie
- Vorbereitung von Folgemaßnahmen
- Das FAM-Clearing unterscheidet sich vom FAM-Prozeß dadurch, dass vorrangig, ausgehend von einer familienorientierten Situations- und Problemanalyse, der Hilfebedarf zur Unterstützung der Entscheidungsfindung für das Jugendamt und als Entscheidungshilfe für die Familie, gemeinsam mit der Familie und dem Jugendamt, konkretisiert wird. Die Problemlagen können sehr unterschiedlich sein.
- Das FAM-Clearing ist ebenfalls eine zeitintensive Hilfe, die aber - im Vergleich zum FAM - zeitlich auf meistens 3 Wochen beschränkt ist.
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